
Draußen ist… aufregend. Es riecht anders, klingt lauter, bewegt sich schneller. Ich finde das alles interessant – solange es mir nicht zu nah kommt. Denn wenn plötzlich ein Auto brummt oder ein Hund bellt, schlägt mein Herz Purzelbäume. Mein erster Impuls? Weg. Ganz schnell weg.
Zum Glück haben meine Menschen das verstanden. Sie haben mir so eine Art mobile Höhle besorgt – sie nennen es Transportrucksack. Ich nenne es: meinen sicheren Ort. Sobald etwas Unheimliches auftaucht, darf ich hineinspringen. Drinnen ist es geschützt und vertraut. Ich kann rausschauen, ohne mittendrin zu sein. Das beruhigt mich.
Manchmal reicht es auch, wenn ich einfach auf den Arm genommen werde – das gibt mir Sicherheit. Noch besser finde ich es, wenn mein Mensch sich hinkniet. Dann weiß ich: Da ist meine Zuflucht. Ich laufe direkt zu ihm. Er redet leise mit mir, sagt, dass alles gut ist. Ich verstehe vielleicht nicht jedes Wort, aber seine Stimme? Die kenne ich. Und sie hilft.
Aria ist da anders – sie bleibt einfach sitzen und schaut cool. Ich bewundere das. Aber ich bin eben ich – ein bisschen vorsichtiger, ein bisschen schneller nervös. Doch dank dem Rucksack, dem guten Zureden und ganz viel Geduld lerne ich langsam: Nicht alles draußen ist gefährlich. Und wenn doch – dann ist da jemand, der auf mich aufpasst.
Eure Roxi 🐾






