Also, am Anfang war das alles ganz neu. Das Geschirr war zwar seltsam, aber ich ließ es mir anlegen – schließlich bin ich neugierig, was draußen so los ist. Als wir dann das erste Mal vor die Tür gingen, hing da plötzlich etwas an meinem Rücken – eine lange, dünne Leine. Sie nannten sie „Flexi-Leine“ – 8 Meter, sagten sie. Für mich war das erst mal nur „Ding zieht, wenn ich weiter will“.

Aber ehrlich gesagt: Die Freiheit war toll! Ich konnte schnuppern, springen, Heuschrecken jagen – und trotzdem hörte ich meinen Menschen immer irgendwo hinter mir. Das beruhigt irgendwie. Wenn ich zu weit lief, kam ein sanfter Zug. Nicht schlimm – fast wie ein leiser Hinweis: „Hey, langsam, Abenteurerin!“
Später probierten wir auch andere Leinen aus. Meine Lieblingsleine kommt von Aladin’s Tierparadies. Die ist leicht wie ein Blatt im Wind und stört mich kaum. Mein Mensch hält sie gerne fest – sagt, sie liegt gut in der Hand. Ich sage: Hauptsache, ich kann losziehen!
Und wenn ich richtig loslegen will – richtig rennen, hopsen, toben, um die Büsche flitzen – dann krieg ich die Schleppleine. 10 Meter Freiheit! Damit fühle ich mich fast wie wild, aber eben sicher. Falls ein Vogel kommt oder der Wind ruft – ich kann los, aber nicht verloren gehen.
So viele Leinen, so viele Möglichkeiten. Ich hätte nie gedacht, dass draußen an einem Band hängen so viel Spaß machen kann!
Eure Roxi 🐾





