Was für ein Abenteuer! Endlich wieder Wohnmobil-Luft in der Nase!

Die Fahrt verging wie im Nu, und kaum hatten uns Katzenmama und -papa die Tracker umgehängt, durften wir auch schon raus ins Freie. Diesen Stellplatz am Bauernhof kannten wir zwar schon – trotzdem musste natürlich jeder einzelne Winkel neu inspiziert werden. Schließlich kann sich in einer Ecke immer etwas verändert haben. Das ist Pflicht.
Direkt am Platz fließt das Fehntjer Tief, und wo Wasser ist, da sind Wildgänse, Enten – und Mäuse. Letztere sind eigentlich Roxis Ressort. Meine Schwester kann stundenlang wie eine Statue vor einem Mauseloch sitzen und auf den perfekten Moment warten. Ich habe sie dabei aus dem Wohnmobil heraus beobachtet und die Lage im Blick behalten. Jemand muss ja den Überblick wahren.

Katzenmama hat mich dann aber doch immer wieder nach draußen gelockt – und ich muss zugeben, die Wiese hatte einiges zu bieten! Ein hohler Baumstamm wollte gründlich erkundet werden, wir sahen Kühe im Stall und Schafe im Garten. Als der Hofhund um die Ecke bog, haben wir allerdings keine langen Diskussionen geführt und sind zügig ins Wohnmobil verschwunden. Sicher ist sicher. Zum Glück ließ er uns danach in Ruhe.
Die Hofkatze hingegen stellte unmissverständlich klar, wessen Revier das hier ist. Botschaft verstanden – wir blieben brav in der Nähe des Wohnmobils. Gab dort ohnehin noch genug zu beschnuppern und zu untersuchen.

Am nächsten Morgen dann das Highlight: Zwei Wildgänse spazierten seelenruhig über die Wiese – direkt auf uns zu! Wir verfolgten das Schauspiel mit großen Augen vom Fenster aus. Kein Kommentar. Nur staunen.
Abends kuschelte ich mich mit Roxi, Katzenmama und -papa ins Bett und träumte von hohlen Baumstämmen, neugierigen Gänsen und noch unerforschten Mauselöchern.
Leider ist das Wochenende schon wieder vorbei – aber nächstes geht es schon wieder los. Ich halte die Tracker bereit. 🐾
































