Draußen ist Dezember, kalt und ungemütlich. Der Wind fegt ums Haus, und ich bin froh, dass ich nicht hinaus muss. Mein Platz ist heute eindeutig: auf der warmen Heizung im Arbeitszimmer. Ich strecke mich lang aus, lasse die Wärme durch mein Fell kriechen und schnurre leise vor mich hin. Je wärmer, desto besser – das ist mein Motto für den Winter.
Katzenmama sitzt direkt neben mir am Computer. Ihre Finger klappern über die Tasten, und ich lausche dem gleichmäßigen Rhythmus. Es beruhigt mich, zu wissen, dass sie da ist. Ich halte die Augen halb geschlossen, aber ich habe trotzdem alles im Blick – wie es sich für mich gehört.
Aus der Küche dringen köstliche Düfte nach oben. Katzenpapa kocht etwas Leckeres, und ich weiß, dass Roxi bestimmt schon neugierig um die Ecke schleicht. Sie ist immer die Erste, wenn es nach Abenteuer oder Futter riecht. Ich dagegen bleibe gelassen. Meine Aufgabe ist es, die Ruhe zu bewahren und dafür zu sorgen, dass unser Zuhause sicher und behaglich bleibt.
So verbringen wir unsere Wintertage: meine Menschen, meine Schwester und ich. Draußen mag es kalt und grau sein, doch hier drinnen ist es warm, vertraut und voller Geborgenheit. Und ich, Aria, halte Wache – auf meiner Heizung, meinem Thron der Winterzeit.





